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Legalisierter Raub

Der Fiskus und die Ausplünderung der Juden in Hessen 1933-1945

Die Ausstellung ist von Donnerstag, 10. März bis Dienstag, 10. Mai 2016 im Ministerium der Finanzen Rheinland-Pfalz und im Ministerium der Justiz und für Verbraucherschutz in Mainz zu sehen.


Die Ausstellung beschäftigt sich mit den Gesetzen und Verordnungen, die ab 1933 auf die Ausplünderung jüdischer Bürger zielten. Sie stellt die Beamten der Finanzbehörden vor, die die Gesetze in Kooperation mit weiteren Ämtern und Institutionen umsetzten, und sie erzählt von denen, die Opfer dieser Maßnahmen wurden. Sie zeigt, wie das »Deutsche Reich« durch die Reichsfluchtsteuer, zahlreiche Sonderabgaben und schließlich durch den vollständigen Vermögenseinzug sowohl an denen verdiente, die in die Emigration getrieben wurden, wie an jenen, die blieben, weil ihnen das Geld für die Auswanderung fehlte oder weil sie ihre Heimat trotz allem nicht verlassen wollten. Nach den Deportationen kam es überall zu öffentlich angekündigten Auktionen aus »jüdischem Besitz«: Tischwäsche, Möbel, Kinderspielzeug, Geschirr, Lebensmittel wechselten die Besitzer.

Die Ausstellung wurde vom Fritz Bauer Institut, Frankfurt am Main, und dem Hessischen Rundfunk mit Unterstützung der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen und des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst erarbeitet.

Die Ausstellung wird von einem umfangreichen Veranstaltungsprogramm mit Lesungen, Filmvorführungen, Stadtrundgängen und Vorträgen begleitet. Nähere Informationen dazu finden Sie hier

 Flyer und Programm.pdf

 

Termin
Donnerstag, 10. März bis Dienstag, 10. Mai 2016

Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag: 8-16.30 Uhr
Freitag: 8-14 Uhr
(Sonderöffnungszeiten: Donnerstag, 17. März 2016 und Mittwoch, 27. April 2016: 8-20 Uhr)

Ort:
Ministerium der Finanzen Rheinland Pfalz
Kaiser-Friedrich-Straße 5, 55116 Mainz
und
Ministerium der Justiz und für Verbraucherschutz
Ernst-Ludwig-Straße 3, 55116 Mainz

Zielgruppe:
Alle Interessierten

EINTRITT FREI!

Gruppenführungen:
60 Euro pro Gruppe. Anmeldung telefonisch unter: 06131-164142

 

Die regionale Präsentation der Ausstellung in Mainz wird unterstützt von: Anna-Seghers-Gesellschaft Berlin und Mainz e. V., Anni Eisler-Lehmann-Stiftung Mainz, CinéMayence, Deutsch-Israelischer Freundeskreis Ingelheim e. V., Dominikanerkonvent St. Bonifaz Mainz, Finanzamt Mainz-Mitte, Forum Anwaltsgeschichte e. V., Gegen Vergessen – Für Demokratie e. V., Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz - Direktion Landesmuseum Mainz, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Mainz, Institut für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz e. V., Kulturamt Stadt Mainz, Katholische Pfarrgemeinde St. Stephan Mainz, Landesarchivverwaltung Rheinland-Pfalz, Ministerium der Finanzen Rheinland-Pfalz, Ministerium der Justiz und für Verbraucherschutz Rheinland-Pfalz, Stadtarchiv Mainz, Stadthistorisches Museum Mainz, Verein für Sozialgeschichte Mainz e. V.