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Vortrag zur Ausplünderung jüdischer Wormser 1933 bis 1942

"Legalisierter Raub vor Ort"

Vortrag von Dr. Gerold Bönnen, Leiter des Stadtarchivs Worms

Kaufhaus Lohnstein, Worms, Kämmererstr. 9-11, Foto 1912
Foto: Stadtarchiv Worms, Fotoabteilung,

Die antijüdische Politik der NS-Machthaber zielte vom ersten Tag zentral auf die systematische Zerstörung der wirtschaftlichen Existenzbedingungen der jüdischen Bevölkerung ab. Auch in Worms mit seinen 1933 gut 1100 Jüdinnen und Juden wurde ab 1933 eine von allen staatlichen Stellen gemeinsame Politik der Ausplünderung unter scheinlegalem Deckmantel betrieben, durch den eine Familie nach der anderen Besitz, Existenzgrundlage und Perspektive verlieren und zur Auswanderung gedrängt werden sollte.
Der Vortrag wird an aktenmäßig dokumentierten Beispielen einen Eindruck von Verlaufsformen, Beteiligten und Folgen dieser legalisierten Beraubung jüdischer Menschen in der Stadt versuchen.

 

Eine Begleitveranstaltung der Ausstellung "Legalisierter Raub - Der Fiskus und die Ausplünderung der Juden in Hessen und Rheinhessen 1933-1945"

Termin, Zeit: 
Donnerstag, 20. Februar 2014, 18.00 Uhr

Ort:
Stadtarchiv Worms, Raschi-Haus, Hintere Judengasse 6, 67547 Worms

Zielgruppe:
Alle Interessierten

Veranstalter:
Stadtarchiv Worms

Info und Anmeldung:
Stadtarchiv Worms, Tel.: 06241-8534700,  Mail: stadtarchiv@worms.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bildausschnitt des Kaufhaus' Lohnstein, Worms, Kämmererstr. 9-11, Foto 1912
Foto: Stadtarchiv Worms, Fotoabteilung,