Der Förderverein Projekt Osthofen e.V. bietet seit Februar 2025 ein umfangreiches Bildungsangebot zur Wanderausstellung „Einige waren Nachbarn: Täterschaft, Mitläufertum und Widerstand“ des United States Holocaust Memorial Museum an. Finanziert wird das Angebot durch Bundesmittel aus dem Förderprogramm „Demokratie leben!“.
Durch die neu geschaffene Stelle des „Ausstellungsbotschafters“ können die Ausstellung und das dazugehörige pädagogische Programm umfassend (vor Ort) betreut werden. Das vielfältige Angebot richtet sich an Schulen, Bildungseinrichtungen, Vereine, Firmen und Institutionen und ist kostenlos. Es umfasst sowohl die überregionale Ausstellung „Einige waren Nachbarn“ aus den USA als auch die von der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz konzipierte Regionalisierung „Für jeden sichtbar“.
Im Zentrum des Bildungsangebots steht die Frage „Wie war der Holocaust möglich?“. Beleuchtet wird dabei insbesondere die Rolle der „gewöhnlichen“ Menschen während des Holocaust. Ziel ist es, die verschiedenen Motive und Spannungsfelder zu ergründen, die die individuellen Handlungsoptionen der Menschen beeinflussten.
Neben der umfangreichen Beratung und Betreuung durch den Ausstellungsbotschafter kann auch auf die Kompetenz des Projektnetzwerks zurückgegriffen werden, in dem der Förderverein gemeinsam mit dem USHMM und anderen Bildungspartnern zusammengeschlossen ist.
Wenden Sie sich gerne bei weiteren Fragen an dominik.hook@ns-dokuzentrum-rlp.de
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